Endlich fertig: Escape Room Inklusion

Endlich ist er fertig.
Unser digitaler Escape Room "Mission Inklusion" ist seit Ende 2025 vollständig spielbar. Wir hatten auf diesem Blog bereits berichtet.
Was 2024 als didaktisches Konzept begann, ist nun technisch umgesetzt: fünf eigenständige Räume, verbunden über ein zentrales Foyer, ergänzt durch fünf begleitende Reflexionsmodule. Entwickelt wurde das Projekt im Rahmen von "Inklusion in der Weiterbildung (2025)".
Der Escape Room lädt dazu ein, Barrieren nicht nur zu thematisieren, sondern zu erleben.
Treppen, die zu groß erscheinen. Räume, die überfordern. Orientierung, die fehlt. Zeichen, die sich nicht erschließen. Entscheidungen, die komplexer sind, als sie auf den ersten Blick wirken.
Jeder Raum steht für eine Dimension von Beeinträchtigung: physische Barrieren, Sehbeeinträchtigung, Neurodiversität, Hörbeeinträchtigung und kognitive Herausforderungen. Erklärungen folgen nicht sofort. Zunächst steht das eigene Erleben im Vordergrund.
Erst im Anschluss greifen die Reflexionsmodule die Erfahrungen auf. Sie stellen Fragen, bieten Kontext und verweisen auf Stimmen von Menschen, die mit diesen Barrieren leben. Das Material ist frei zugänglich und in der Bildungsarbeit direkt einsetzbar.
Technisch umgesetzt wurde das Projekt über die Plattform Spatial, mit externer 3D-Gestaltung und Programmierung in Unity. Aus ursprünglich geplanten drei Räumen sind fünf geworden. Ebenso fünf statt drei Reflexionsmodule.
Der Escape Room ist abrufbar unter Link.
Die Reflexionsmodule finden sich hier:
Für uns ist das Projekt ein wichtiger Schritt: Serious Gaming als Format in der Erwachsenenbildung. Inklusion als erfahrbares Thema. Ein digitaler Prototyp, der weiter gepflegt und weiterentwickelt wird.
Jetzt darf gespielt, getestet, reflektiert und weitergedacht werden.